Perücken (von französisch: peruque = Haarschopf) imitieren oft natürlich gewachsene Haare und sind somit meist künstliche Kopfbedeckungen, es gibt aber auch Schamhaarperücken (in Japan als “Blumen der Nacht” bekannt).
Sie dienen als Zweitfrisur, die die eigentlichen Naturhaare ersetzen oder ergänzen sollen. Im Theater und in der Filmbranche dienen Perücken, meistens Echthaarperücken, zur Kostümierung.
Perücken wurden schon im alten Ägypten getragen. Dort trugen Männer und Frauen gleichermaßen Perücken. Auch im alten Griechenland sowie im römischen Reich trugen Frauen Perücken oder umfangreiche Haarteile.
Perücken werden heute meist so hergestellt und getragen, dass sie wie gewachsen wirken. Im Alltag werden Perücken meist aus medizinischen Gründen getragen, zum Beispiel bei Haarlosigkeit infolge einer Chemotherapie.
Frauen verwenden Perücken heute auch um in kurzer Zeit eine perfekte Frisur zu haben und/oder ihrem wenigen Eigenhaar ein größeres Volumen zu geben.
Perücken werden auch aus Kunsthaar hergestellt. Ein weit verbreitetes Material ist z.B. Kanekalon. Theaterperücken werden teilweise auf Monofilament feinen Tüll geknüpft, der schon aus geringer Entfernung nicht mehr zu sehen ist, beim Durchblick auf die “Kopfhaut” entsteht dabei ein sehr natürliches Aussehen.
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